Aktuelles

Neuer Beitrag: Kooperationsökonomie

von Friedemann Nierhaus | 28. November 2017 | News

In Spektrum – dem Wissenschaftsmagazin der Universität Bayreuth – ist ein neuer Beitrag von Alexander Brink mit dem Titel “Kooperationsökonomie – die Zukunft nachhaltiger Wertschöpfung” erschienen. Aus dem Beitrag:

Das antike Griechenland gilt als Wiege der europäischen Kultur. Es ist auch die Geburtsstätte einer Ökonomie, die die Kooperation ins Zentrum rückt. Aristoteles entwickelte eine Trias aus Ethik, Ökonomie und Politik, die beim individuellen Menschen ansetzt und zu einer ethisch begründeten Lebenspraxis als Bürger im Staat hinführt: 1 Ziel des Einzelnen ist die Ausprägung und Entwicklung seiner Tugendhaftigkeit (Ethik). Die innere Triebkraft (entelechie) motiviert ihn, sich gemäß seinen Möglichkeiten zu entfalten und sein Glück (eudaimonia) zu verwirklichen. Dies gelingt, indem Tugenden in der häuslichen Gemeinschaft sowie im Staat durch Interaktionen mit anderen eingeübt werden. Erst durch die Kraft zur individuellen Vervollkommnung des Bürgers entfalten Haushalt (Ökonomie) und Staat (Politik) ihre volle Wirkung. Persönlicher und gesellschaftlicher Nutzen sind in dieser Konzeption unauflöslich verknüpft, in der sich das Idealbild des griechischen Stadtstaats (polis) widerspiegelt.

Den gesamten Beitrag lesen Sie an dieser Stelle (PDF-Link).

 


Neue Veröffentlichung zu Familienunternehmen

von Friedemann Nierhaus | 28. April 2017 | News

Im Verlag Duncker & Humblot ist eine neue Veröffentlichung zu Familienunternehmen erschienen:

Sicherung des Familieneinflusses durch gemeinsame Familienwerte, in: Lange, K. & Windthorst, K. (Hrsg.): Sicherung des Familieneinflusses, Berlin: Duncker & Humblot, 10-34.

Abstract:

Werte sichern den Einfluss der Familie auf das Unternehmen. Familienunternehmen als Träger unternehmerischer Verantwortung sind in dreifacher Hinsicht von besonderem Interesse.

Erstens bilden Familienunternehmen das ‚Rückgrat’ bzw. die ‚Achillesferse’ der deutschen Wirtschaft. Ihre volkswirtschaftliche Bedeutung ist immens. Im Großen und Ganzen werden der wirt­schaftliche Aufschwung, die gute Arbeitsmarktsituation und das insgesamt positivere gesellschaft­liche Klima der letzten Jahre zu großen Teilen dieser Unternehmensform zugeschrieben.

Die häufig als ‚Königsklasse des Unternehmertums’ bezeichnete Organisationsform weist zweitens einige Besonderheiten in ihrer Theoriearchitektur auf, die sie für unternehmerische Verantwortung nahezu prädestiniert. Familienunternehmen überwinden nämlich das für die Betriebswirtschafts­lehre zentrale Prinzipal-Agent-Problem, nach dem die Interessen von Prinzipal und Agent auseinanderfallen.

Und schließlich zeigen drittens empirische Studien, dass Familienunternehmen hinsichtlich der Implementierung von Werten vielfältige Vorteile gegenüber z.B. börsennotierten Nicht-Familien­unternehmen aufweisen. So liefert der CRI Corporate Responsibility Index der Bertelsmann Stiftung, der Universität Bayreuth und der concern GmbH interessante Ergebnisse über den gegenwärtigen Stellenwert unternehmerischer Verantwortung.

Hier geht es zur Veröffentlichung.


Werte stark machen – Beispiel Digitalisierung

von Friedemann Nierhaus | 26. April 2017 | News

In “Rubicon”, dem Magazin für Entscheidungsträger, ist ein Artikel von Alexander Brink erschienen:

Werte motivieren unser Handeln: gutes wie schlechtes. Sie definieren das eigene Anspruchsniveau, also letztlich die Erwar-tungen, die man an sich selbst stellt. Zugleich bilden sie die Prüf-instanz für das Handeln anderer. Sie sind der innere Kompaß. Oftmals haben wir keinen unmittelbaren Zugang zu unseren Werten. Deshalb können wir Werte auch nicht von heute auf morgen ändern. Werte sind über die Zeit relativ stabil.

Den ganzen Artikel lesen Sie an dieser Stelle (PDF-Link).


Neue Veröffentlichung: Virtues, Principals, and Agents

von Friedemann Nierhaus | 29. Januar 2017 | News

Teil des Sammelbandes Handbook of Virtue Ethics in Business and Management ist ein Beitrag von Alexander Brink. Aus dem Abstract:

Virtues play an increasingly important role in management science which is substantially shaped by corporate governance theory. Based on the principal-agent model – the academic core of corporate governance – virtues can, basically, be connected with both the principal (virtues of the principal) and/or the agent (virtues of the agent). Furthermore, virtues can be merged with the supervisory board as a kind of second level agent who governs the management in the interest of the principal (virtues of the second level agent). Section “Virtues at the Individual Level: Three Loci of Principal Agent Relationships” addresses these three loci of virtues in corporate governance relationships at the individual level. In the following two chapters and on the corporate level, an adaption – with some theoretical deviation from the traditional understanding of shareholder value maximization – is presented by omitting an assumption, respectively. First, one can disregard the standard economic theory assumption, in which only the shareholder holds the role of a principal. Hill and Jones suggest an agency theory which is based on multiple principal-agent relations in sections “Virtues and Stakeholder Agency Relationship”. Second, one can refrain from the assumption that virtues are connected with real persons. By reconstructing the organization as a legal entity (not as a person) with its own intention (French) and its own character (Wieland) or even as a hybrid type of organization (Boatright), virtues have various meanings in sections “Virtues and Corporations as Legal Entities” and “Virtues of Corporations and For-Profit Social Enterprises”. The contribution at hand finalizes with a conclusion and some challenges in section “Conclusion”.

Hier geht es zum Sammelband, den Beitrag von Alexander Brink finden Sie an dieser Stelle.

 


Neue Veröffentlichung: Balanceakt Compliance

von Friedemann Nierhaus | 1. Oktober 2016 | News

Recht und Gesetz sind nicht genug:

Ob Dieselgate oder Panamapapers – Compliance ist viel mehr als Recht und Gesetz. Nur der Mensch kann integre und verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen. Wie schafft man es aber in einem Umfeld voller Fallstricke, nachhaltige Entscheidungen mit Klarheit und Mut zu fällen und diese im unternehmerischen Alltag umzusetzen? Das Buch vermittelt innovative Lösungsansätze, wie der tägliche Seiltanz gelingt und wie gelebte Compliance zum Wettbewerbsvorteil werden kann. Ein Blick über den Tellerrand von Recht und Gesetz hinaus.

Anne Fries und Alexander Brink haben unter dem Titel Über Tugenden, Haltungen und Anreize einen Beitrag zu dieser Veröffentlichung beigesteuert.

Mehr Informationen: www.balanceaktcompliance.de