Aktuelles

Versicherer müssen sich genau jetzt mit Werten positionieren – Interview mit Alexander Brink

von Julia Forke | 18. Juni 2018 | News

Désirée Schubert hat für das aktuelle AMC-Magazin ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Alexander Brink geführt. Das Thema: „Digitalisierung und Werteorientierung“. Auftakt war ein Vortrag von Prof. Brink auf dem AMC-Frühjahrs-Meeting Ende Mai 2018.

In seinem Vortrag dockte Prof. Brink an die jüngsten Skandale der deutschen Wirtschaft in der Autoindustrie an und betonte, dass diese eine Werteorientierung vermissen lassen. Statt im Sinne eines ehrbaren Kaufmanns zu handeln, geht das Geschäft vor – sogar vor Betrug wird nicht haltgemacht. Auch die Versicherer positionieren sich nicht immer klar, wenn es um ihre Werte geht und genau darum geht es in diesem Interview.

Es gibt nur wenige Branchen, die sich einer Wertepositionierung entziehen können. Wenn Vertrauen für ein Geschäftsmodell konstitutiv ist – und das gilt für Versicherungen in besonderem Maße – dann müssen sie sich hinsichtlich der normativen Werthaltung positionieren. Es reicht nicht aus, Fragen auf das know-how und know-what geben zu können. In Zukunft geht es um das know-why.

Sie finden den ersten Teil des Interviews hier. Weiterlesen können Sie hier.


Interview mit Alexander Brink im Altmühl-Boten

von Julia Forke | 29. März 2018 | News

Am Rande eines Vortrags am Simon-Marius-Gymnasium gab Alexander Brink dem Altmühl-Boten ein Interview. Es ging um Werte und Haltungen in der Wirtschaft, aber auch um die Sinnsuche einer jungen Generation.

Und die junge Generation, die ja bezeichnenderweise auch noch Generation Y genannt wird, stellt auf einmal die Warum-Frage. Damit können viele Führungskräfte der alten Garde nur schwer umgehen. Wir haben momentan eine Art stille Revolution von unten durch die junge Generation.

Das Interview können Sie an dieser Stelle  lesen. (PDF-Link)


OK54 Bürgerrundfunk: Interview mit Alexander Brink und Ralf Meyer

von Friedemann Nierhaus | 28. Januar 2018 | News

Im Rahmen der Sendung Egolution: Faire Beratung in Banken waren Alexander Brink und Ralf Meyer bei Amel Lariani zu Gast. Mehr Informationen zu FAIRE BERATUNG finden Sie an dieser Stelle.

Das Siegel FAIRE BERATUNG wurde mit einer Expertengruppe bestehend aus Wissenschaftlern und Praktikern aus dem Finanzdienstleistungsmarkt entwickelt. Es baut auf einem umfassenden Expertenwissen, wissenschaftlichen Arbeiten, empirischen Studien und anderen Bewertungssystemen auf.


Dr. Frank Esselmann im Interview

von Friedemann Nierhaus | 23. April 2017 | News

In der Frankenpost ist ein Interview mit Dr. Frank Esselmann, Unternehmensethik-Berater und Partner bei concern, erschienen:

Zur informationellen Selbstbestimmung gehört natürlich auch, überhaupt zu wissen, wann ich welche Daten in welchem Umfang weitergebe. Doch wer weiß das schon.

Dr. Frank Esselmann: Es gibt ja das geflügelte Wort: Wenn man im Internet etwas umsonst bekommt, dann ist man nicht der Kun-de, sondern das Produkt. Die Leute erhalten viele Services, wenn sie ihre Daten freigeben. Auf Whatsapp-Nachrichten muss man eben kein Porto mehr draufkleben, sondern man bekommt das geschenkt. Deshalb ist gut nachvollziehbar, dass die Menschen diese Geschenke annehmen – solange es keinen ganz offensichtlichen Missbrauch der Daten gibt. Hier setzt die Aufklärungs- und auch Befähigungspflicht der Unternehmen ein; digitale Selbstbestimmung ist hier das Stichwort.

Das ganze Interview finden Sie an dieser Stelle.


Alexander Brink @ RHI-Impulsbörse

von Friedemann Nierhaus | 11. Dezember 2016 | News

In der Reihe „Impulsbörse“ befragt das Roman Herzog Institut prominente Experten zu Fragen rund um die Zukunft der Arbeit und die Zukunft der Gesellschaft.

Alexander Brink bespricht im folgenden Video fünf Impulse:


Interview: „Wertschöpfung durch Wertschätzung“

von Friedemann Nierhaus | 16. Oktober 2016 | News

Im Daimler Mitarbeiterportal ist ein Interview mit Alexander Brink erschienen. In dem Interview wird der Frage nachgegangen, wann nachhaltiges und ökonomisches Handeln Hand in Hand gehen und wie „Unternehmensverantwortung“ im Jahr 2040 aussehen wird:

Unter Corporate Responsibility versteht man die Verantwortung von Unternehmen für die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf die Gesellschaft. Auf der „Risiko“-Seite haben viele Unternehmen ihre Hausaufgaben in Handlungsfeldern wie Compliance, Menschenrechten oder Arbeitssicherheit mittlerweile erledigt.

Das Interview können Sie an dieser Stelle lesen.


Interview: „Fairness ist der Schlüssel zum Erfolg“

von Friedemann Nierhaus | 30. Juli 2016 | News

Auszug aus dem Interview im MARKANT Mitarbeiter-Magazin:

Welche Erkenntnisse aus der Management-Ethik können Fairness bestimmen?

Alexander Brink: Ein Grossteil meiner Kollegen verlässt sich auf Modellrechnungen, ohne die Praxis hinreichend in den Blick zu nehmen. Das halte ich für falsch. Fairness ist komplexer, weil sie den einzelnen Menschen mit seinen Haltungen und Einstellungen als schwer messbare Variable mit ins Spiel bringt. Hier benötigt man Erfahrung, Augenmass, Wertschätzung und Urteilsfähigkeit: also Praxiskompetenz. Was wir brauchen, sind mutige und stolze Unternehmerinnen und Unternehmer: ehrbare Kaufleute. Der erste Wirtschaftsethiker war Aristoteles: Sein Credo, dass der Mensch durch die Entwicklung seiner Tugenden glücklich wird, hat heute genauso viel Bedeutung wie der ehrbare Kaufmann der italienischen Renaissance. Es ist beschämend, dass wir das vergessen haben. Man kann Menschen nicht allein vom System her dressieren. Der Weg geht umgekehrt: von der Haltung zur Handlung. Der Mensch kommt zuerst!

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen (PDF-Link).

Bildnachweis: MARKANT AG.


Handelsblatt: “Ein Königreich für einen Berater”

von Friedemann Nierhaus | 10. Juni 2016 | News

Saudi-Arabien setzt beim Umbau seiner Wirtschaft auf Beratungsunternehmen, die in fast allen Bereichen der Administration vertreten sind. Die Unternehmen profitieren dabei von hohen Margen. Doch können sie in einem autoritären Staat auch zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit beitragen? Prof. Dr. Dr. Alexander Brink spricht mit dem Handelsblatt darüber, in welchen Dilemmata sich Beratungsunternehmen in einem solchen Umfeld befinden. Der Artikel erschien im Handelsblatt vom 9. April 2016.

An dieser Stelle erhalten Sie eine PDF-Version des Artikels.

Bildnachweis Beitragsbild: clapp mobile GmbH


Interview mit Professor Alexander Brink

von Friedemann Nierhaus | 10. Juni 2016 | News

In einem Interview mit dem Magazin Enkelfähig sprachen Alexander Brink, Professor für Wirtschafts- und Unternehmensethik und Partner der concern GmbH, und Haniel-Vorstandsvorsitzender Stephan Gemkow über die Vorbildfunktionen von Managern, das Verhältnis von Ethik und Wirtschaft und die Rolle von Whistleblowern. Hier können Sie den vollständigen Artikel abrufen.

Die Meldungen über Korruption und Betrug häufen sich. Markt und Moral scheinen zunehmend unvereinbar. Warum Whistleblower auch keine Lösung sind und welche Vorbildfunktion Topmanager haben, erklären Alexander Brink, Professor für Unternehmensethik, und Haniel-Vorstandsvorsitzender Stephan Gemkow.

Quelle: concern GmbH / Enkelfähig


Interview: Nachhaltigkeit und Innovation

von Friedemann Nierhaus | 18. Januar 2016 | News

Alexander Brink im Gespräch mit Denkanstösse, dem Nachhaltigkeits-Newsletter der Sparkasse Saarbrücken:

Prof. Brink, wie ist es gelungen, das doch letztlich noch junge Thema Nachhaltigkeit in der Forschung zu verankern?

Nachhaltigkeit ist multidisziplinär: Ökonomie und Ethik spielen genauso eine wichtige Rolle wie die Rechtswissenschaft, die Umweltwissenschaft oder die Psychologie. An der Schnittstelle der Disziplinen beginnt dann die Herausforderung: Wie wäge ich zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen ab? Welche psychologischen Anreize motivieren welches ökonomische Ergebnis? Dazu muss man wissen, dass universitäre Forschung in der Regel an Lehrstühle und deren Fachdisziplinen gebunden ist. Jeder forscht also in seinem Spezialgebiet und baut somit einen Expertenstatus auf. Oft sind diese Spezialgebiete so differenziert, dass selbst Fachkollegen untereinander Schwierigkeiten haben, sich zu verständigen. Wie soll man vor diesem Hintergrund ein so komplexes Thema wie Nachhaltigkeit erforschen? Vor dieser Herausforderung standen wir. Was wir dringend benötigten, war – statt akademischer Tiefenbohrung – eine echte Verzahnung verschiedener Disziplinen mit klarem Praxisbezug.

Das komplette Interview finden Sie an dieser Stelle (PDF-Link).