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Neuer Beitrag: Kooperationsökonomie

von Friedemann Nierhaus | 28. November 2017

In Spektrum – dem Wissenschaftsmagazin der Universität Bayreuth – ist ein neuer Beitrag von Alexander Brink mit dem Titel “Kooperationsökonomie – die Zukunft nachhaltiger Wertschöpfung” erschienen. Aus dem Beitrag:

Das antike Griechenland gilt als Wiege der europäischen Kultur. Es ist auch die Geburtsstätte einer Ökonomie, die die Kooperation ins Zentrum rückt. Aristoteles entwickelte eine Trias aus Ethik, Ökonomie und Politik, die beim individuellen Menschen ansetzt und zu einer ethisch begründeten Lebenspraxis als Bürger im Staat hinführt: 1 Ziel des Einzelnen ist die Ausprägung und Entwicklung seiner Tugendhaftigkeit (Ethik). Die innere Triebkraft (entelechie) motiviert ihn, sich gemäß seinen Möglichkeiten zu entfalten und sein Glück (eudaimonia) zu verwirklichen. Dies gelingt, indem Tugenden in der häuslichen Gemeinschaft sowie im Staat durch Interaktionen mit anderen eingeübt werden. Erst durch die Kraft zur individuellen Vervollkommnung des Bürgers entfalten Haushalt (Ökonomie) und Staat (Politik) ihre volle Wirkung. Persönlicher und gesellschaftlicher Nutzen sind in dieser Konzeption unauflöslich verknüpft, in der sich das Idealbild des griechischen Stadtstaats (polis) widerspiegelt.

Den gesamten Beitrag lesen Sie an dieser Stelle (PDF-Link).

 


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