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Interview: Nachhaltigkeit und Innovation

von Friedemann Nierhaus | 18. Januar 2016

Alexander Brink im Gespräch mit Denkanstösse, dem Nachhaltigkeits-Newsletter der Sparkasse Saarbrücken:

Prof. Brink, wie ist es gelungen, das doch letztlich noch junge Thema Nachhaltigkeit in der Forschung zu verankern?

Nachhaltigkeit ist multidisziplinär: Ökonomie und Ethik spielen genauso eine wichtige Rolle wie die Rechtswissenschaft, die Umweltwissenschaft oder die Psychologie. An der Schnittstelle der Disziplinen beginnt dann die Herausforderung: Wie wäge ich zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen ab? Welche psychologischen Anreize motivieren welches ökonomische Ergebnis? Dazu muss man wissen, dass universitäre Forschung in der Regel an Lehrstühle und deren Fachdisziplinen gebunden ist. Jeder forscht also in seinem Spezialgebiet und baut somit einen Expertenstatus auf. Oft sind diese Spezialgebiete so differenziert, dass selbst Fachkollegen untereinander Schwierigkeiten haben, sich zu verständigen. Wie soll man vor diesem Hintergrund ein so komplexes Thema wie Nachhaltigkeit erforschen? Vor dieser Herausforderung standen wir. Was wir dringend benötigten, war – statt akademischer Tiefenbohrung – eine echte Verzahnung verschiedener Disziplinen mit klarem Praxisbezug.

Das komplette Interview finden Sie an dieser Stelle (PDF-Link).


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