Aktuelles

Praktikum bei der Bertelsmann Stiftung ab März 2019

von Anton Gost | 13. November 2018 | News

Die Bertelsmann Stiftung ist eine der größten operativen Stiftungen in Europa und engagiert sich in ihrer gemeinnützigen Arbeit für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Zentrales Ziel des Programms „Unternehmen in der Gesellschaft“ ist es, Bewusstsein für die Verantwortung von Unternehmen bei Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zu schärfen sowie bestehende und neue Ansätze von gesellschaftlicher Verantwortung (CSR) in den Unternehmen zu fördern.

Für das Projekt „Unternehmensengagement regional wirksam machen“ werden Studierende gesucht, die unter anderem die folgenden Anforderungen erfüllen sollten:

Weiter Informationen finden Sie hier.


Gründerlab im November 2018 an der Universität Bayreuth

von Philippa Everz | 7. Oktober 2018 | News

Auch im November 2018 haben Studierende der Universität Bayreuth die Möglichkeit, sich im Bereich Gründung und Aufbau von Startups“ – im Besonderen Startups im digitalen Umfeld von Internet und Software – weiterzubilden. Das Seminar richtet sich an Studierende mit starkem Interesse an Unternehmertum – und wenn vorhanden – ersten eigenen Gründungsideen. 

In dem Blockkurs, der am 16. / 17. November 2018 stattfindet, werden im ersten Teil u.a. Themen wie Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee, Finanzierungsquellen, Gründerpersönlichkeit sowie erste praktische Schritte zur Gründung vermittelt. Zu den Themen ausgerichtete Impulsreferate werden im Vorfeld des Seminars an die Teilnehmer vergeben. 

Im zweiten Teil geht es um die konkrete Bearbeitung von aktuellen und vielversprechenden Gründungsideen („pitch“), die im Anschluss in Kleingruppen konzeptionalisiert und präsentiert werden.

Durch das Wochenende wird Lucas Rüngeler führen, ehemaliger P&E-Student und aktuell Head of Customer Success EU bei Applicaster.

Alle Interessenten und Interessentinnen können sich ab sofort bis zum 2. November mit kurzen Eckdaten zur Person per E-Mail unter lucas.ruengeler@gmail.com bewerben. Die Teilnehmerzahl liegt bei max. 15 Personen. Der Prozess für die Vergabe der Impulsreferate wird noch mitgeteilt. 

Weitere Informationen finden Sie hier.


Praktikumsstelle bei INFINITY Deutschland e.V. ab sofort

von Philippa Everz | 7. Oktober 2018 | News

INFINITY Deutschland e.V. ist ein bundesweites Studierendennetzwerk für Social Entrepreneurship mit dem Ziel, die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen und im Rahmen von eigenen unternehmerischen Projekten in Regionalgruppen innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.

 

Gesucht werden Studierende…
• aus allen Fachrichtungen und Semestern an Hochschulen in ganz Deutschland
• mit Interesse an der Schnittstelle zwischen ökologischer Nachhaltigkeit und Unternehmertum
• mit Zeit und Lust, sich während des Studiums ehrenamtlich zu engagieren

 

Bewerbungen sollten bis zum 14.10.18 an daniel.wallinger@infinity-deutschland.de gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.


Interview zu Kleinstunternehmen in Wirtschaftswissenschaften und -ethik

von Philippa Everz | 7. Oktober 2018 | News

Für das Forum Wirtschaftsethik gab Prof. Dr. Dr. Alexander Brink im September ein Interview zu Kleinstunternehmen in Wirtschaftswissenschaften und – ethik. Dabei zeigt er, dass der Ursprung des Wirtschaftens im Kleinstunternehmertum lag vor 2000 Jahren in Form der Subsistenzwirtschaft, als jeder Haushalt Selbstversorgung betrieb. Seitdem hat sich in den Wirtschaftswissenschaften einiges verändert. Prof. Dr. Dr. Brink rekonstruiert den Verlauf anhand der einflussreichsten Theoretiker sowie wirtschaftswissenschaftlichen Paradigmen und zeigt wie der Fortschritt in der Theorie, Einfluss auf die Praxis nahm.  Nicht unkritisch legt er den aktuellen Stand der „Business-Ethics-Bewegung“ dar, stellt die Relevanz von Kleinstunternehmen im akademischen sowie praktischen Kontext heraus und erläutert aktuelle Handlungsfelder und mögliche Problemlösungen.  

Und hat die Business-Ethics-Bewegung ihr Ziel erreicht?

Im deutschen Schulenstreit der 1990er Jahre war man irgendwie im homo-oeconomicus-Paradigma verhaftet. Es ging uns in der Diskussion gut zehn Jahre um die Grundsatzfrage nach dem (systematischen, aber nicht einzigen) Ort der Moral. Karl Homann und viele seiner Schüler hatten eine deutliche Tendenz zur Restriktion, Peter Ulrich mit seiner akademischen Gefolgschaft sprach sich eher für die Präferenz aus. Zur Erinnerung: Das homo-oeconomicus-Modell geht im Standardmodell (daran glauben ja angeblich nicht mehr viele!) davon aus, dass sich menschliches Verhalten durch eine Veränderung von Restriktionen bei Konstanz der Präferenzen ändert. Daraus entwickelten sich damals eigene Schulen und große Spannungsfelder zwischen der Institutionenethik auf der einen und der Individualethik auf der anderen Seite. Die Diskussion wurde rein akademisch geführt. Wenn man ehrlich ist, kannten nur sehr wenige die Wirtschaftspraxis. Das wäre auch zu diesem Zeitpunkt irgendwie zu viel verlangt, immerhin war der Anspruch, Wirtschaft und Ethik in einer neuen Disziplin, Wirtschafts- und Unternehmensethik, zusammenzuführen, groß genug. Erst internationale Erkenntnisse aus den Nachbarwissenschaften brachten den Praxis-Durchbruch und führten zu einer neuen Richtung, die häufig als Behavioural Business Ethics – kurz BBE – bezeichnet wird.

Hätte man sich schon vor dieser verhaltensorientierten Wende stärker den Kleinstunternehmen gewidmet, wäre das eine oder andere akademische Wortgefecht sicherlich anders geführt worden. Um ein Beispiel zu geben: Die Kluft zwischen Institutionen- und Individualethik ist im „Ein-Personen-Unternehmen“ (qua Definition ein Kleinstunternehmen) leichter überwunden worden. Die Wirtschaftspraxis (nicht die Wirtschaftswissenschaft!) hat für diesen Grenzfall der Übereinstimmung von Individuum und Institution eine neue Denkfigur ins Spiel gebracht, die viel älter ist als das idealisierte homo-oeconomicus-Modell: den Ehrbaren Kaufmann. Die akademische Rezeption des Ehrbaren Kaufmanns wurde leider völlig vernachlässigt und erst in einer jüngst im Forum Wirtschaftsethik geführten Debatte erneut angestoßen. Dass die Wirtschaftswissenschaft dem Ehrbaren Kaufmann keine Bedeutung gab, ist aus der Brille eines Ökonomen gut nachzuvollziehen. Durch die Konstanz der Präferenzen im homo-oeconomicus-Modell sind Tugendhaftigkeit und Ehrbarkeit systematisch ausgeschlossen. Wir haben hier dennoch viel Zeit verschlafen. In der hochaktuellen Diskussion über Compliance und Integrität spüren wir die Versäumnisse in dramatischer Art und Weise. Während sich der Compliance-Bereich in den letzten Jahren gut weiterentwickelt und professionalisiert hat (klar: Compliance bezieht sich auf die Änderung der Restriktionen), haben wir uns zu wenig um die Integrität bemüht (auch klar: die Präferenzen sind konstant). Compliance und Integrität sind aber zwei Seiten einer Medaille, weil sie alternative Governancemechanismen der Implementierung von Werten und Normen in die konkrete Praxis sind.

Das vollständige Interview finden Sie hier.


Ihr Mitwirken ist gefragt: Die Umfrage “Next Generation” für den 2. Bayreuther Management Dialog ist online!

von Julia Forke | 4. September 2018 | News

Banken und Sparkassen stehen unter dem Einfluss von Niedrigzins, Regulierung und Digitalisierung unter Druck. Auf der anderen Seite gibt es einen erheblichen Beratungsbedarf bei Geldanlage und Altersvorsorge. Die Kundenberatung rückt daher einmal mehr in das Zentrum der Geschäftstätigkeit. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, die richtigen Entscheidungen für eine erfolgreiche Zukunft der Kundenberatung zu treffen. Im Rahmen des Bayreuther Management-Dialogs steht daher das Thema Fairness als Erfolgsfaktor für Banken und Sparkassen.

Durch Umfrageergebnisse sollen im Rahmen des Management-Dialogs Entscheidern führender Finanzinstitute Impulse für die Zukunft des Bankings in Deutschland gegeben werden. Dafür sind wir auf Ihr Mitwirken angewiesen: Nur Mithilfe von zahlreichen Angaben und Meinungen, ist es uns möglich repräsentative Ergebnisse vorzustellen und anhand dieser zu agieren.

Hier gelangen Sie zur Umfrage und weiteren Informationen.


3. Wittenberger Herbstakademie

von Julia Forke | 13. August 2018 | News

Die „3. Wittenberger Herbstakademie Wirtschafts- und Unternehmensethik” findet vom 21. bis 25. Oktober 2018. Sie wird ihren Fokus auf jene gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen legen, die durch die Digitalisierungbedingt werden. WissenschaftlerInnen werden erläutern, welche Fragen sich aus den neuen Herausforderungen stellen und ExpertInnen aus der Praxis werden zeigen, welche Tools sie entwickeln, um die Herausforderungen zu überwinden.

Die Akademie ist die Fortführung der traditionsreichen .DNWE-Herbstakademie” und wird organisiert vom Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik e.V. (WZGE). Sie wird gefördert von der Beauftrag­ten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages und der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Philipp Schreck, Friede Sprin­ger-Stiftungslehrstuhls für Unternehmensethik und Con­trolling, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Die Herbstakademie richtet sich an Studierende aus den wirtschafts-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Fach­bereichen verschiedener Universitäten mit ersten Qualifi­zierungen im Bereich Wirtschafts- und Unternehmensethik bzw. Nachhaltigkeit. Bewerber*innen sollen sich im Mas­terstudium befinden oder bereits eine Promotion anstre­ben. Bei besonderer Eignung können auch im Bachelor Studierende berücksichtigt werden. Insgesamt werden 20 Teilnehmerinnen zugelassen. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung werden bis auf einen Selbstkostenbeitrag in Höhe von 75€ übernommen. Zusätzlich wird pro Teilnehmer*in ein Reisekostenzuschuss bis zu 150€ gewährt.

Interessierte können sich hier bis zum 02. September 2018 bewerben.

Weitere Informationen erhalten sie in diesem Dokument.


Zertifikatslehrgang CR-Manager für Praktiker vom 24.09.-28.09.2018

von Philippa Everz | 6. August 2018 | News

Die Verantwortung eines Unternehmens für die Auswirkungen, die aus seinen Aktivitäten und Produkten auf Gesellschaft und Umwelt entstehen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Transformative Prozesse und Ereignisse verändern die Wahrnehmung und den Anspruch von Kundinnen und Kunden, Kooperationspartnerinnen und -partnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und erfordern erhöhte Transparenz und Nachhaltigkeit des Unternehmens. Der Aufbau von Corporate Responsibility ermöglicht es dem Unternehmen, einen sozialen, ökologischen und ökonomischen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Neben der kompakten Wissensvermittlung durch führende CR-Verantwortliche und -Expertinnen und -Experten liegt der Fokus der Intensivwoche auf der Praxisorientierung: Zum Inhalt gehören ebenfalls reale Praxisbeispiele und Fallstudien-Arbeit in Kleingruppen, um gemeinsam Problemfelder zu demaskieren und innovative Ansätze für die Unternehmensstrategie zu entwickeln. Die Ziele des Seminars liegen in der Vermittlung grundlegender Kenntnisse sowie der anschließenden Befähigung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein CR-Management operativ auf- bzw. auszubauen. Bei vollständiger und erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen das Zertifikat „Corporate Responsibility Manager/in (Universität Bayreuth). 

Die Intensivwoche unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Alexander Brink findet vom 24.09.-28.09.2018 an der Universität Bayreuth statt. Interessenten und Interessentinnen können sich noch bis zum 07.09.2018 anmelden. Weitere Informationen zum Ablauf, der Anmeldung sowie den Kosten finden Sie hier.


Rainer Markgraf Stiftung fördert die ‘bayreuther dialoge’ 2018

von Philippa Everz | 26. Juli 2018 | News

Die Rainer Markgraf Stiftung mit Sitz in Bayreuth unterstützt in diesem Jahr die ‚bayreuther dialoge‘, die am 27./28. Oktober 2018 auf dem Campus der Universität Bayreuth stattfinden. Der Geschäftsführer der Stiftung, Florian Prosch, überreichte dazu der Projektleitung des Zukunftsforums einen Scheck in Höhe von 3000 Euro. Das Zukunftsforum für Ökonomie, Philosophie und Gesellschaft, welches von Studierenden des Studiengangs ‚Philosophy & Economics‘ veranstaltet wird, thematisiert in diesem Jahr das Thema “Identität”. Dabei werden sowohl der Standpunkt des Individuums in Zeiten fortschreitender Digitalisierung und globaler Konnektivität, als auch Herausforderungen von gesamtgesellschaftlicher Relevanz, z.B. im Kontext von Migration und Integration behandelt.

Für die Rainer Markgraf Stiftung erinnerte Florian Prosch an den 2015 verstorbenen Bayreuther Unternehmer Rainer W. Markgraf, der die Stiftung gegründet hat und der Universität Bayreuth als Mitglied ihres Kuratoriums verbunden war: „Es war stets ein Anliegen unseres Stiftungsgründers, leistungsbereite und engagierte junge Menschen in unserer Region zu fördern. Zugleich hat er immer lebhaften Anteil an aktuellen bildungspolitischen Diskussionen genommen. Es ist deshalb ganz in seinem Sinne, dass wir uns in diesem Jahr für eine Förderung der ‚bayreuther dialoge‘ entschieden haben“, so der Geschäftsführer der Stiftung.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Pressemitteilung der Universität Bayreuth.

Weitere Informationen zum Ticketverkauf, Anmeldung und Programm der ‚bayreuther dialoge‘ finden Sie hier.


ThinkTank: DaimlerBuses@UniBayreuth

von Julia Forke | 15. Juli 2018 | News

Am 11. Juni 2018 machte sich eine sechs-köpfige Delegation von Daimler Buses aus den Bereichen Corporate Quality Management (Sustainability) und Corporate Communications auf den Weg nach Bayreuth, um mit Studierenden über innovative Ideen an der Schnittstelle von Philosophie und Wirtschaft zu diskutieren. Das Format „Rethink” widmet sich seit 2008 der Lösung praxisrelevanter, unternehmerischer Themen vor dem Hintergrund philosophischer Konzepte.
Auf eine kurze Vorstellungsrunde folgte die Präsentation der Nachhaltigkeitsstrategie der Bussparte des Daimler Konzerns. Am Nachmittag präsentierten die Studierenden ihre Ideen. Dabei entstand ein lebendiger, kritischer und offener Diskurs über mögliche Weiterentwicklungen der Themen und praxisrelevante Implikationen der Konzepte. Diskutiert wurde unter anderem: Warum sollte ein Unternehmen Philosophen beschäftigen? Was bedeutet überhaupt Nachhaltigkeit? Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Welche Rolle spielen dabei „Smart Mobility“ und Digitalisierung? Welche Verantwortung trägt ein B2B-Unternehmen für das Konsumverhalten des Endkunden? Und was ist überhaupt der Zweck eines Unternehmens?

Gewiss spannende und hochrelevante Fragen, die es nun zu spezifizieren und in Form eines Arbeitspapier zu diskutieren gilt.

Mehr Informationen zum Think Tank und der “Re-Think”-Reihe finden Sie hier.


Beitrag von Alexander Brink im “Handbuch Sozialwirtschaft” erschienen

von Julia Forke | 1. Juli 2018 | News

Im Handbuch Sozialwirtschaft ist ein Beitrag von Alexander Brink, welcher in Zusammenarbeit mit dem Co-Herausgeber des Handbuchs, Prof. Dr. Andreas Langer  entstanden ist, erschienen. Der Titel des Beitrags lautet „Wirtschafts- und Unternehmensethik in der Sozialwirtschaft“.

Das Handbuch diskutiert die zentralen Fragen und präsentiert die grundlegenden Wissensbestände der Sozialwirtschaft und des Sozialmanagements, indem es in besondere Weise die Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen komplementär einbringt, etwa aus Sozialer Arbeit, Soziologie, Sozialpolitik, Rechtswissenschaft, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Managementlehre.

Herausgeber des Handbuch Sozialwirtschaft sind Prof. Dr. Klaus Grunewald und Prof. Dr. Andreas Langer.

Mehr Informationen, sowie die Möglichkeit des Erwerbs eines Exemplars, finden Sie hier.